Winterveranstaltung des Gesangvereins war bunt, und das zahlreiche Publikum sang begeistert mit
Von Les Humphries Singers bis Boney M – die Winterveranstaltung des Altenheimer Gesangvereins präsentierte Hits der
70er-Jahre.
Wenn man erlebt hat, wie 700 Zuhörer nahezu enthusiastisch vier Chöre und zahlreiche Solisten feiern, dann war man beim Winterkonzert des Altenheimer Gesangvereins. Es war wohl eine der größten Veranstaltungen in der Region. Die Altenheimer gestalten schon seit vielen Jahren ein Programm, das alle Generationen anspricht – so auch am Samstag in der Herbert-Adam-Halle. Das Motto diesmal: „70er-Jahre – Disco“. Ein Thema, das durch die populäre Sendung im ZDF und dem bekannten Ausruf von Ilija Richter „Licht aus, Spot an!“ in Erinnerung geblieben ist. So wandte sich Klaus-Dieter Heinrich als „Ilija Richter“ mit diesem Spruch an die Techniker.
Die Auswahl der Stücke war groß, man hatte sie gut auf die einzelnen Chöre und
Solisten verteilt. Eröffnet wurde das Konzert durch die Showtalente des
Vereins, Patrick Löffel, Andreas König und Martin Halter – das heißt, sie
sangen und tanzten entsprechend kostümiert zu den einzelnen Liedern; mit
überschaubaren, originelleren Bewegungen.
Die
Chöre traten mal einzeln oder gemeinsam auf. Den Anfang machte der Kinderchor. Mit
drei Liedern bewiesen die Jüngsten des Vereins unter der Leitung von Piroska
Gohlke-Sauer, dass der Nachwuchs schon bereitsteht. Köstlich waren dabei die
Bewegungen zu dem von ihnen unter anderem vorgetragene Lied „Anne Kaffekanne“. Eine
Bank im Konzert ist inzwischen der von Joachim Rohrer geleitete Jugendchor des
Vereins, der unter der Bezeichnung „d’a Chor“ auftritt. Bei „Let’s twist again“
(Chubby Checker) führten sie auch vor, wie er getanzt wird.
Voll wurde es auf der Bühne, als der Gemischte Chor auftrat. Dirigentin Nelli
Weinberger hatte im ersten Teil des Konzerts mit ihm „One way wind“ (Cats) und „Paloma
Blanca“ (George Baker) einstudiert. Das Publikum sang mit, wie so oft an diesem
Abend. Der Chor „Young-Xang“ ist eine Formation des Vereins, die sich moderner Chorliteratur
widmet. Dazu passte das von ihnen unter der Leitung von Joachim Rohrer gesungene
Medley der bekannten Frank-Farian-Gruppe „Boney M. „Dancing Queen“ von ABBA
sangen dann beide von Rohrer geleiteten Chöre gemeinsam. Höhepunkt des Abends
war der stimmgewaltige gemeinsame Auftritt aller drei Chöre. Passend dazu ihr
Lied „We are family“ (Sister Sledge).
Die richtige Mischung erhielt das Programm durch die Gesangseinlagen der Solisten des Vereins. Jacqueline Lehmann („Because the night“), Lisanne Knee und Anna-Lena Walter („Yes Sir, I Can Boogie”) sowie Leandra Heinrich und Sarah Roth (Medley aus den 70er-Jahren).
Grandios endete das Konzert mit dem Trio, mit dem es auch begonnen hatte. Den drei Sängern gelang es, das Publikum so zu animieren,
dass es zu einem Chor von mehreren 100 Sängerinnen und Sängern wurde.
Das letzte Wort hatte die Vorsitzende Ulrike Halter, die allen Beteiligten ihren Dank aussprach.
Für musikalische Begleitung sorgten
Christian Adam für die Begleitung am Schlagzeug und Matthias Burg am Klavier.